Mit 13 bekam ich von meinem Vater seine alte Kamera geschenkt. Und damit ging’s los: Schulausflüge, Familienfeiern, dann Reiseeindrücke und die eigene Familie – stets Fotos zur Erinnerung.
Es folgte eine fotografierlose Spanne, bis ich wieder genug Zeit hatte, zur Kamera zu greifen – nun digital.
Leider war damit die Versuchung groß, einfach drauf los zu knipsen. Das hat sich durch den Fotokreis, der fotografischen Ausdrucksfähigkeit der Anderen und anderer Inspirationen gründlich geändert.
Heute stehen das künstlerische Potential der Fotografie und der Freiraum für meine Kreativität im Vordergrund. Fotografieren ist für mich zum Spielen mit Motiven und Techniken geworden. Auch übe ich mit einfachen Bildbearbeitungen. So werde ich wahrscheinlich nie aufhören, zu lernen und zu experimentieren.
Karina Sydow-Steinhauser
